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4-ETS (4-wheel Electronic Traction System) Komponente der zweiten Generation der Allrad-Systeme (4Matic genannt) von Mercedes, 4-ETS ist ein Regelungsmechanismus bezüglich der Traktion, die durch eine Gruppe von Sensoren den Haftungsgrad der Räder kontrolliert. Wenn Traktionsverlust festgestellt wird, bremst es die Räder ohne Traktion und leitet zeitgleich das Drehmoment zu den Rädern welche Traktion haben. Falls benötigt kann das System das komplette Drehmoment auf ein einziges Rad leiten. Theoretisch hat dies den Vorteil, dass das Auto sogar mit 3 Rädern „in der Luft”, bzw. ohne Traktion aus einer Zwangslage heraus kommt. In Wirklichkeit lässt das Funktionsprinzip des Systems dem einzigen haftenden Rad 25% des Drehmoments, was zu wenig ist um ein Auto zu bewegen.

4Matic Ist ein allradgetriebenes Traktionssystem von Mercedes-Benz. 4Matic ist bei den meisten Modellen des Sortiments erhältlich und bedient sich der 4-ETS-Technologie (siehe oben) und arbeitet mit dem Stabilitätsprogramm (ESP) zusammen, um unter allen Umständen (nasser Asphalt, schneebedeckte Flächen usw.) das Maximum an Haftung zu erreichen. Darüber hinaus erhält die Standardeinstellung der Drehmomentlieferung (40% an die vorderen Rädern, 60% an die hinteren) die dynamischen Eigenschaften eines heckgetrieben Wagens, das eine sportliche Führungsart erlaubt.

4Motion Ist der Name des permanent allradgetriebenen Traktions-Systemes von Volkswagen. Die Technologie benutzt ein Torsen- (bei den Fahrzeugen mit einem Längsmotor) oder ein Haldex- Zentraldifferential (bei den Wagen mit Quermotoren) um das Drehmoment zwischen den beiden Achsen gleichmäßig zu verteilen. Im Falle der neueren Modelle arbeitet es mit den verschiedenen aktiven Sicherheitsanlagen zusammen – Stabilitätskontrolle, Traktionskontrolle, usw. – um auf der Straße eine bessere Haftung zu gewährleisten als bei Fahrzeugen deren Motor nur eine Achse ansteuert.

4WD (Four-Wheel Drive) Meistens wird diese Abkürzung für ein nicht permanent allradgetriebenes Traktions-System benutzt, wo die zweite Antriebsachse manuell mit einem Hebel oder eine Taste aktiviert wird. Im Falle der fortgeschrittenen Systeme kann der Wechsel von einem 4x2 zu einem 4x4 Modul auch automatisch erfolgen wenn es das Computermanagement entscheidet. 4WD findet man meistens bei älteren geländegängigen Fahrzeugen, deren Fähigkeiten eher für rauhes Gelände entwickelt wurde, und nicht um auf der Straße regelnd einzugreifen.

4WS (Four-Wheel Steering) Allgemein bezieht sich 4WS auf die Fähigkeit eines Wagens sowohl mit den Fronträdern, als auch mit den Hinterrädern zu lenken. Das System, welches auch als „Integrallenkung” bezeichnet wird, kann dem Modell nach entweder zugunsten der Verminderung des Wenderadiuses oder der Stabilisierung des Fahrzeuges bei großen Geschwindigkeiten zu Diensten sein. Die bekannstesten Fahrzeugen, die mit dieser Technologie ausgerüstet sind, sind der Nissan Skyline GT-R, das Renault Laguna Coupe, die neueste Generation der BMW 7´er Serie (F01/F02) und die geländegängigen Modelle von Chevrolet Suburban/Chevrolet Silverado.

4XMotion ist eine erweiterte Variante der 4Motion, derzeit mit der letzten Generation des Touareg SUVs verfügbar. Im Gegensatz zu 4Motion verteilt 4Xmotion das Drehmoment nicht nur zwischen den Achsen, sondern zwischen den Rädern, die sich auf derselben Achse befinden, die Modulation des Drehmomentes findet so automatisch mehrere Male pro Sekunde statt.

A

A-TRAC (Active Traction Control) Ist ein Traktions-System, das für die Toyota-Geländewagen entwickelt wurde. Die Technologie basiert auf ein Netzwerk von Sensoren und Rechnern, die die Aktivität der Bremsen und des Motoren regelt, um eine Diferentialsperre nachzuahmen. A-TRAC bremst das rutschende Rad und leitet gleichzeitig die Kraft an die anderen Räder. Das System benutzt offene Differentiale, bietet aber die Vorteile eines Chassis mit Sperrdiferentialen, ohne deren gewöhnlichen Probleme wie geminderte Lenkfähigkeit in engen Kurven, schwere Lenkung, erhöhte Abnutzung der Räder und der Differentialen auf Straßen mit guter Haftung usw.

ABC (Active Body Control) Ist ein Dämpfungssystem von Mercedes-Benz, das momentan zu den modernsten gehört. ABC kontrolliert mit Hilfe von Sensoren und Hochdruck-Hydraulikpumpen die Neigungen des Fahrzeuges während des beschleunigen und bei Richtungswechseln, und erhöht damit den Komfort.

ABS (Anti-lock Braking System) ABS ist die meist bekannte und benutzte aktive Sicherheitsanlage, die über eine Managementeinheit, vier Sensoren (je ein für jedes Rad), ein Ventilsystem und eine Pumpe verfügt um den Bremsweg zu verringern. Kurz, „das Gehirn” des Systems erkennt die abrupte Verzögerung der Rädern und mit der Hilfe der anderen Komponenten verhindert es das Blockieren und somit das Rutschen der Räder, indem es je nach Situation die Bremsen aktiviert/deaktiviert. Das Schließen und das Öffnen des Kreislaufes erfolgt bei fortgeschrittensten Systemen bis zu 15 mal pro Sekunde. Je nach Typ, dem Alter und der Fahrzeugklasse kann das Fahrzeug mit einem ABS mit einem einzigen Kanal oder einem ABS mit vier Kanälen (mit Sensoren und Ventile für jedes Rad) ausgestattet sein.

ABSplus (Anti-lock Braking System plus) Bei Volkswagen ist ABSplus eine spezielle Funktion der klassischen ABS-Anlage, die dann aktiviert wird, wenn der Wagen auf einem sehr schwierigem Gelände fährt. Verfügbar für die Off-Road Modelle (z.B. Touareg), blockiert diese Funktion schnell und kurzfristig sogar vor dem Fall des Druckes im Kreislauf. So können die Partikel des Untergrundes an den Reifen haften damit sich der Bremseffekt stärker fühlen lässt. Der erförderliche Abstand zum stoppen des Farzeuges vermindert sich beachtlich und das Auto bleibt während der Dauer des Bremsvorganges lenkbar.

ACC (Automatic/Adaptive Cruise Control) Herstellerabhängig existieren verschiedene Bezeichnungen in der Autoindustrie. ACC, oder auf deutsch „Abstandsregeltempomat” differenziert sich von anderen Systemen, die benutzt werden um die Geschwindigkeit beizubehalten, durch eine Funktion, die ermöglicht, dass: a) man einen konstanten Abstand zum vorausfahrenden Wagen hält; b) der Wagen automatisch bremst (sogar bis zum vollständigen Stillstand) wenn das vorausfahrende Fahrzeug dasselbe tut. Die ersten Anlagen benutzten Lasertechnik um den Abstand zu registrieren. Bei schlechtem Wetter funktionierte dieses System nur unzureichend. Heutzutage benutzen die meisten „Abstandsregeltempomaten” Radarwellen und einige bieten sogar mehrere Arten von Programmen an.

Active Steering Ist der Name des Lenksystems mit variablen Getriebeübersetzungen von BMW, das bei der 5. Generation der 5´er Serie (2003) eingeführt wurde. Die Technologie ermöglicht den Wechsel der Lenkungswinkel der Räder abhängig von der Geschwindigkeit des Wagens und erleichtert sowohl die Manöver bei niedrigen Geschwindigkeiten (wie z.B. bei dem Parken), als auch die Wahrung der Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten. Im ersten Fall verändert der Elektromotor des Systems das Größenverhältnis so, dass zwei Lenkradumdrehungen genügen um die Räder aus einer Endposition in die Andere gedreht werden. Im zweiten Fall verhält sich der Stellmotor entgegengesetzt. Der Lenkeinschlag ist im Vergleich zum Lenkradeinschlag für eine komfortable und ausgeglichenere Lenkung kleiner. Die Aktivlenkung arbeitet mit dem elektronischen Stabilitätsprogramm (ESP) zusammen, indem sie die Lenkungswirkung automatisch regelt wenn die Richtung minimale Veränderungen benötigt, die vom Fahrer nicht bemerkt werden (z.B.: beim Seitenwind oder wenn die Straßenoberfläche uneben ist).

AFU (Assistance Au Freinage d’Urgence) Die französische Benennung des Notbremsassistenten, der bei Renault und der PSA-Group benutzt wird. Siehe BAS.

AHC (Active Head Restraint) AHC ist eine passive Sicherheitsanlage, die die Halswirbel vor Versetzungen in dem Fall schützt, dass das Auto von hinten getroffen wird. Studien haben gezeigt, dass über 90% der Verletzungen durch solche Vorfälle im Halswirbelbereich auftreten. Dies hat die Hersteller motiviert ein System zu entwickeln, das den Hals des Fahrers und des Beifahrers schützt. Wenn ein Auto bei einer entsprechenden Kollision getroffen wird, bewegen sich die Kopfstützen der vorderen Sitze sofort vorwärts und verhindern damit, dass die Köpfe der Fahrzeuginsassen plötzlich nach Hinten rücken. Diese Schutzmaßnahmen sind begrenzt. Eine aktuelle Studie der schwedischen Straßenadministration und der Folksam Versicherungsgesellschaft hat gezeigt, dass die Wirksamkeit der Technologie von einem Wagen zum anderen unterschiedlich ist. Die aktive Kopfstütze kann also den Schutz der Halswirbelsäule nicht garantieren.

Airmatic Airmatic ist der Name eines Luftfederungsystemes von Mercedes bei den Topmodellen. Die Technologie bietet zwei Einstellungen der Dämpfer der Härte nach – Komfort oder Sport –, die Eigenschaften des Antriebs können den Fahrbedingungen entsprechend automatisch geändert werden. z.B. auch wenn der Wagen im Komfortmodus befindet, kann er „härter” werden, wenn der Fahrer plötzlich ein Manöver ausführt um einem Hindernis auszuweichen. Airmatic bietet auch die Möglichkeit, die Höhe und die Stabilisierung des Fahrzeuges je nach Belastung zu regeln (Anzahl der Fahrzeuginsassen oder dem Gewicht des Gepäckes).

APCS (Advanced Pre-Collision System) Ähnlich des Pre-Safe-Systems, das von Mercedes-Benz entwickelt wurde, ist APCS ein komplexes Vorbeugungs- und Schutzsystem für Unfälle, das von Lexus bei den LS-Modellen eingesetzt wurde. Zum Unterschied von anderen aktiven Anlagen, die den Fahrer im Fall eines möglichen Frontalzusammenstoßes warnen, ergreift APCS die erforderlichen Maßnahmen zum Schutz der Passagiere wenn die Gefahr unmittelbar bevorsteht. Sobald das komplizierte Sensoren- und Kamerasystem bemerkt, dass sich vor dem Wagen ein Objekt oder ein Tier befindet, warnt es den Fahrer; wenn dieser nicht unverzüglich reagiert, bremst das System leicht. Wenn der Rechner feststellt, dass die Kollision nicht vermieden werden kann, bereitet er die Personen auf den Frontsitzen auf die Kollision vor, indem er die Gurte spannt und die höchstmögliche Bremskraft ausübt. Das System arbeitet mit dem BAS und der Fußgänger-Detektion-System Technologie zusammen.

ASC (Active Stability Control) Die Benennung des elektronischen Stabilitätsprogrammes von Mitsubishi. Siehe ESP.

ASC+T (Automatische Stabilitats-Control + Traktion) Ist das veraltete Stabilitätsprogramm von BMW, das später von der DSC ersetzt wurde. ASC+T gehört zu der Standardausstattung der Modelle ab 1996 und benutzt die Sensoren des ABS um den eventuellen Schlupf der Rädern zu detektieren und den Mangel an Traktion durch die Veränderung des Winkels der Drosselklappen und Aktivierung der Motorbremsen auszugleichen. Die Intensität der Bremsung kann von Rad zu Rad unterschiedlich sein, je nach dem Haftungsgrad der Straßenoberfläche. Siehe ESP.

ASR (Anti-Slip Regulation) Alternative Benennung des Traktions-Systemes. Siehe TC/TCS.

Attention Assist Ist ein Müdigkeits-Erkennungs-system für den Fahrer und ein Warnsystem, dass von Mercedes-Benz entwickelt wurde. Auf Grund von Studien geschehen 25% der Unfälle wegen der überhöhter Müdigkeit des Fahrers. Mercedes hat daraufhin ein System entwickelt, dass die Verhaltensweise des Fahrers „beobachtet”, und diese mit einem individuellen Profil dessen vergleicht, welches zum Zeitpunkt der ersten zurückgelegten Kilometer der Reise erstellt wurde. Wenn die Sensoren im Verhalten des Fahrers einen großen Unterschied erkennen, z.B. eine Veränderung der Reaktionen, die Ermüdung andeuten, warnt Attention Assist akustisch und/oder visuell, dass es höchste Zeit für eine Pause wäre. Das System wird bei 80 km/h aktiviert und nur über 180 km/h ausgeschaltet. Abhängig von den Reaktionen und Manövern des Fahrers ergreift das System vorbeugende Maßnahmen.

AVS (Adaptive Variable Suspension) Ein Luftfederung-System, das von Lexus entwickelt wurde. Es ist ähnlich der Airmatic.

AWD (All-Wheel Drive) Allgemeine Benennung des permanenten Allradantriebs im Fall der Straßenfahrzeuge. Es wird benutzt um so stabil wie möglich und mit der besten Traktion auf Straßen mit niedriger Haftung zu fahren. Allradantriebe treiben alle vier Räder bei allen Geschwindigkeiten an, ohne dabei die Differentiale zu beschädigen. Diese können im Gegensatz zu den Sperrdifferentialen das Drehmoment zwischen den Antriebsachsen verteilen und mittlerweile auch zwischen den Rädern, die sich auf derselben Antriebsachse befinden. Auf schwierigem Gelände kann man trotzdem die Grenzen aufzeigen. Die relativ hohe Anfälligkeit und das Fehlen der Reduktion macht dieses Antriebssystem auf extrem komplizierten Untergrund wie Waldwege, Feldwege usw. fast unwirksam.

B

BAS Ist eine Vorrichtung, die zu Beginn der ’90-er Jahre von Daimler-Benz entwickelt wurde, nachdem eine Studie gezeigt hat, dass 90% der Fahrer nicht stark genug die Bremse betätigen, weil sie befürchten, dass die Räder zu schnell blockieren. Durch die Popularität von ABS wurde diese Rate auf 70% gesenkt. Im Großen gleicht BAS die „Schüchternheit” des Fahrers aus, indem es automatisch in jeder Situation die nötige Menge an Bremskraft anbringt. Gleichzeitig hält es während des gesamten Bremsvorganges den erhöhten Druck im Bremskreislauf aufrecht und entspannt ihn erst wenn es dedektiert, dass das Pedal gelockert ist. Die Technologie nutzt das volle Potential des Bremssystems auch indem es im „Null”-Moment die korrekte Kraft anwendet. Das BAS wird als eine der wirksamsten Unfall-Vorbeugungsmethoden empfohlen.

BLIS (Blind Spot Information System) BLIS wurde von Volvo entwickelt und später von Ford (der ehemaligen Mutterfirma) auf deren meisten Modellen eingeführt. Es ist ein Detektionssystem mit dem der „tote Winkel” der Außenspiegel überwacht wird. Zwei Kameras (eine in jedem Außenspiegel) überwachen den Verkehr links und rechts von dem Fahrzeug und warnen den Fahrer durch Leuchtanzeigen bezüglich einer möglichen Kollision mit einem Fahrzeug, das sich im „toten Winkel” befindet. Bei Ford wurde dieses System mit der Funktion Cross Traffic Alert ergänzt, die den Fahrer beim Ausparken behilflich ist.

C

CBC (Cornering Brake Control) Ist eine aktive Fahrstabilitätshilfe von BMW mit einem ähnlichen Funktkionsprinzip von EBD (elektronische Bremskraftverteilung). Diese Technologie aktiviert die Bremsen in verschiedener Weise, wenn der Fahrer in einer Kurve plötzlich verlangsamt, um die Lastwechsel des Wagens auszugleichen. Siehe EBD.

CDI (Common-Rail Diesel Injection) Ist das derzeit wirksamste und fortgeschrittenste Einspritzungsystem von Dieselmotoren, die heutzutage von den meisten Herstellern benutzt wird. Die Technologie unterscheidet sich von anderen Einspritzungssystemen durch zwei Eigenschaften: die gemeinsame Rampe von der sich alle Injektoren speisen und der sehr hohe Druck, bei dem der Dieselkraftstoff eingespritzt wird (über 2.000 bar). Mit der Hilfe der Rampe, einigen piezoelektrischen Elementen und eines Computers (ECU) regelt die Technologie sehr präzis die Menge an Krafstoff, die in den Brennräumen eingeführt wird, die Anzahl der Injektionen, der Zeitpunkt zu denen diese Injektionen ausgeführt werden und den Zersträubungsgrad des Kraftstoffes. So erreicht man das Maximale an Leistungsfähigkeit bei einer niedrigen Vibration. Zusätzlich brauchen die Diesel Common-Rail Motore kein Vorglühen mehr und stoßen weniger Schafstoffe aus als herkömmliche Kompressionszündungsmotoren.

CMBS (Collision Mitigation Brake System) Ist eine Kollisionswarn- und Schutzsystem von Honda. Siehe CWBS.

CST (Controllo Stabilita) Ist ein Stabilitätsprogramm von Ferrari. Siehe ESP.

CVT (Continuously Variable Transmission) Ein stufenloses Getriebe ist ein gleichförmiges Getriebe mit einer automatischen Übersetzung, die unendlich viele Verhältnisse der Drehzahlen der Kurbelwelle und der Antriebswellen erstellen kann. Das wird auf verschiedene Weise erreicht. Am häufigsten geschieht es mit einer Reihe von Kegelscheiben und Keilriemen. Der „Stufenwechsel” erfolgt durch die Annäherung/Entfernung der Scheiben, die sich auf derselben Welle befinden. Dadurch wird der Durchmesser des Riemens geändert. Wenn auf einer Seite der Durchmesser des Riemens maximal ist, ist er auf der anderen Seite minimal. Im Vergleich zu einer Übersetzung mit regelmäßigen Verhältnissen ist die CVT viel flexiebler und wirksamer, und ermöglicht dem Motor auf Dauer mit optimalen Verbrauch zu operieren.

CWAB (Collision Warning with Auto Brake) Ist ein Kollisionswarnsystem von Volvo, ähnlich dem PreSafe von Mercedes, das besser ist als CWBS. Siehe PreSafe.

CWBS (Collision Warning with Brake Support) Ist ein Kollisionswarnsystem von Volvo, das für die Detektion der Wagen die sich vor dem eigenen Fahrzeug befinden Radarwellen benutzt. Im Falle, dass sich der Abstand zwischen den zwei Fahrzeugen vermindert, lässt das System ein Alarmton hören. Wenn der Abstand so klein ist, dass es eine Gefahr darstellt, wird der Fahrer auch mit Leuchtsignalen auf der Windschutzscheibe gewarnt. Im nächst höheren Warnungsniveau bereitet das System die Bremsen auf eine Notbremsumg vor. Wenn der Fahrer den Fuß vom Gasbedal hebt, bremst das System sofort automatisch, und somit schneller als die normale Reaktionszeit des Fahrers wäre. Wenn der Fahrer dann ebenfalls bremst, verzögert CWBS mit der maximal möglichen Leistung, um einen Unfall zu vermeiden.

D

DAC (Downhill Assist Control) Downhill Assist Control ist ein Hilfssystem für die Abfahrt von Hügeln, das von Toyota entwickelt wurde. Die Technologie ermöglicht das Fahren der geneigten Strecke mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h. Es stellt automatisch die Bremskraft der Räder so ein, dass diese die Haftung nicht verlieren. DAC arbeitet mit anderen Bremskontrollsystemen zusammen (z.B. mit ABS und A-TRAC). Bei aktiviertem DAC braucht sich der Fahrer lediglich auf die Lenkung konzentrieren.

DBC (Dynamic Brake Control) Ist der Bremsassistent von BMW. Siehe BAS.

Distronic Ist der Abstandsregeltempomat von Mercedes-Benz. Das System benutzt einen speziellen Sensor, der sich in der Front des Fahrzeuges befindet um den vorbestimmten Abstand zum voraus fahrenden Fahrzeug zu erhalten. Wenn das voraus fahrende Fahrzeug verlangsamt, verlangsamt Distronic das eigene Fahrzeug. Im Unterschied zu Distronic Plus kann das Fahrzeug mit Distronic nicht bis zum vollständigen Stillstand verzögert werden.

Distronic Plus Wie es schon der Name verrät, ist Distronic Plus die verbesserte Variante von Distronic. Die Kameras und das Radar funktionert nicht nur um das Fahrzeug auf einen vorbestimmten Abstand zu erhalten, und das Fahrzeug zu verlangsamen wenn es nötig ist, sondern ist auch befähigt das Fahrzeug komplett auzuhalten wenn das vordere Fahrzeug anhält. Es ist eine Komponente eines komplexen Unfall-Vorbeugungpakets, in dem sich das „tote Winkel”-Detektionssystem und das Warnsystem für das Verlassen der eigenen Fahrspur kombinieren. Disronic Plus überwacht die Umstände bis zu einer Geschwindigkeit von 200 km/h, indem es mit der BAS-Technologie zusammenarbeitet, um den Fahrer in Gefahrensituationen zu warnen.

DOHC (Double Overhead Camshaft) Diese Abkürzung bezieht sich auf Motoren, deren Ventilsteuerung zwei Nockenwellen pro Zylinderreihe hat. Siehe OHC.

DSC (Dynamic Stability Control) Ist die Benennung des Stabilitätsprogrammes von BMW (und anderen Herstellern). Siehe ESP.

DSG (Direct-Shift Gearbox) Ist ein automatisiertes Schaltgetriebe mit zwei Teilgetrieben, das von Volkswagen entwickelt wurde. Die meisten Modellen des Herstellers sind mit DSG ausgestattet – mit einer Variante, die sechs- oder siebenstüfig ist. Dieses Getriebe hat den Vorteil, dass der Gangwechsel ohne Zugkraftunterbrechung erfolgt. Wenn eine Kupllung schließt, öffnet die Andere. Beide Kupplungen kontrollieren bestimmte Gänge. Im Fall eines 6-Stufen Getriebes betätigt eine Kupplung den 1., 3., 5. und den Rückwärtsgang, die andere den 2., 4. und 6. Gang. Die Inbetriebnahme der einen oder der anderen erfolgt Aufgrund der Vorwahlfunktion sehr schnell (drei bis vier hundertstel Sekunden). Die nächste Gang ist nicht gekuppelt, aber ist von allen anderen Sichtpunkten her vorbereitet. Außer des ausgeglichenen Betriebs ermöglicht das DSG-System eine Reduktion des Kraftstoffverbrauches bis zu 10%.

DSTC (Dynamic Stability & Traction Control) Ist das Stabilitätsprogramm von Volvo. Siehe ESP.

Dualogic Ist ein Halbautomatikgetriebe, das man bei den FIAT-Modellen benutzt. Aus mechanischer Sicht ähnelt es einem Schaltgetriebe. Aber da es ein automatisches Programm anbietet (ein elektronisches Signal ersetzt das Kupplungspedal), wird es nicht als eine regelmäßige Übertragung angesehen. Dualogic (Programme: Manual, Automat, Economic) hat den Vorteil, dass es zumindest theoretisch den Konfort eines Automatikgetriebes mit dem niedrigen Kraftstoffverbrauch eines Schaltgetriebes verknüpft.

E

EBD (Electronic Brake Distribution) Die Elektronische Bremskraftverteilung ist mit ABS und BAS eines der wichtigsten aktiven Sicherheitssysteme, das entwickelt wurde, um der Destabilisierung des Fahrzeuges im Falle einer plötzlichen starken Bremsung vorzubeugen. Mit der Hilfe eines Sensorennetzwerkes und eines Computers wird der Unterschied zwischen der Geschwindigkeit des Wagens und der Rotation der Räder ermittelt, um so zu errechnen, wie stark jedes Rad gebremst werden muss, damit das Fahrzeug die Spur hält. Das System erweist sich bei vielen Gelegenheiten als nützlich- z.B. bei plötzlichen Bremsungen, Ausweichmanövern oder bei Verlust an Haftung in der Kurve. Bei Letzterem wird eine höhere Bremsleistung auf die Kurvenäußeren Räder geleitet. So kann das Blockieren der kurveninneren Räder vermieden werden.

EBV (Electronic Brake Variator) Alternative Benennung der elektronischen Bremskraftverteilung. Siehe EBD.

EDL (Electronic Differential Lock) EDL ist nicht wirklich eine Blockierungsfunktion des Differetials, aber, obwohl es ein unterschiedliches Funktionsprinzip hat, verfügt sie über die Vorteile eines Sperrdifferentials, wie z.B. das Durchfahren einer rutschigen Fläche. Sobald ein Rad anfängt sich mit einer zu großen Geschwindigkeit zu drehen, bremst das System das betreffende Rad und leitet die Antriebskraft aud die Räder mit besserer Haftung. Bei den Modellen von Volkswagen funktioniert das EDL bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h und wird als eine der besten Antriebsmethoden angesehen. Eine erhöhte Abnutzung der Reifen wird vermieden.

EPS (Electric Power Steering) Anstatt einer hydraulischen Mechanik oder einer „hybriden” Elektrohydraulik verfügt diese Servolenkung über einen Elektromotor, der den nötigen Kraftaufwand beim Lenken verringert. Die neuesten und fortgeschrittensten Systeme passen den Assistenzgrad der Geschwindigkeit des Fahrzeuges oder sogar dem Zustand der Fahrbahn an, wobei eine hohe Lenkpräzision gewährleistet wird. Leider mangelt es den elektrischen Servolenkungen oft an „Rückmeldung” an den Fahrer, was einer sportlichen Fahrweise entgegen steht.

ESP (Electronic Stability Program) Das elektronische Stabilitätsprogramm ist eine der wichtigsten Komponenten unter den aktiven Sicherheitssystemen. Es zeichnet für die Stabilisierung des Fahrzeuges auf der vertikalen Achse (die „Z-Achse”) verantwortlich. Es wurde Mitte der ’90-er Jahren von Bosch entwickelt und zuerst von Mercedes-Benz und BMW angewendet. ESP benutzt ein komplexes Sensorennetzwerk, das die Geschwindigkeit der Räder, den Lenkungswinkel und die Tendenz des Wagens von der Z-Achse abzuweichen misst, um für eine Stabilisierung des Fahrzeuges nötigen Falls einzugreifen. Dies erfolgt z.B. durch individuelles bremsen der Räder und/oder die Verminderung der Intensität der Beschleunigung. Das elektronische Stabilitätsprogramm arbeitet mit dem ABS (dessen Sensoren es teilweise benutzt) und mit anderen Systemen, die das Übertrag des Drehmoments auf den Asphalt verwalten, zusammen. Die Wirksamkeit der Arbeitsmethode wurde schon auf den meisten Straßen dieser Welt bewiesen. Den sicherheitsadministrativen Instituten in den USA nach könnten jährlich etwa 9.000 Leben gerettet werden wenn alle Autos mit ESP ausgestattet wären.

ETC (Electronic Throttle Control) ETC ist ein Beschleunigungskontrollsystem, das an Stelle der gewöhnlichen mechanischen Verbindungen elektronische Signale benutzt. Es gibt mehrere Vorteile, von der besseren Zuverlässigkeit im Vergleich zu der klassischen Technologie (wegen einer kleineren Anzahl an beweglichen Elementen) bis zu einem wirksameren Betrieb des Motors (Aufgrund der präziseren Kontrolle der Drosselklappe). Man muss erwähnen, dass in mehreren Fällen angemeldet wurde, dass das System gegenüber elektro-magnetischen Interferenzen empfindlich ist und, dass Kurzschlüsse stattgefunden haben, die ungewünscht Beschleunigung ergaben.

ETS (Enhanced Traction System) Die Benennung des Traktions-Systemes von General Motors. Siehe TC/TCS.

G

GPS (Global Positioning System) Ein Navigationssatelitensystem. Die Anlagen benutzen Satelitensignale um die geographischen Koordonate des Wagens zu bestimmen.

H

HAC (Hill-Start Assist Control) Die Benennung der Berganfahrhilfe von Toyota. Siehe Hill Start.

HBA (Hydraulic Brake Assist) Ein Bremsassistent der BAS ähnelt. Siehe BAS.

Hill Holder Die Berganfahrhilfe wurde vor 75 Jahren von Studebaker erfunden und beseitigt die Notwendigkeit der Benutzung der Bremse wenn der Fahrer bergauf startet. Heutzutage benutzt die Technologie Sensoren um die Neigung des Weges zu berechnen und um mit dem Bremssystem zusammen zu arbeiten. Dabei wird das Risiko des zurück rollens des Fahrzeuges und das ungewollte „absterben” des Motors verhindert. Hill Holder ist eine technische Anwendung, die sowohl bei den Fahrzeugen mit manueller Schaltung, als auch bei denen mit einer Automatik benutzt wird.

HUD (Head-Up Display) Es ist ein Anzeigesystem von Fahrparametern (Geschwindigkeit, zurückgelegte Strecke usw.), das in die Automobilindustrie von General Motors eingeführt wurde.

I

ICCS (Intelligent Cruise Control System) Die Benennung des Abstandregeltempomats von Nissan. Siehe ACC.

J

JTD (uniJet/MultiJet Turbodiesel) Die Benennung der Dieselmotoren mit Einspritzsystem mit einer gemeinsamen Rampe (common-rail) von der Fiat-Gruppe. Siehe CDI.

K

KDDS (Kinetic Dynamic Suspension System) KDDS ist eine Technologie, die von den 4x4 Modellen von Toyota/Lexus benutzt wird, um sich den Umständen eines schwierigen Geländes anzupassen. Das System wurde von einem kleinen Laboratorium in Australien entwickelt und beeinflußt die Fahrwerksstabilisatoren (ihre Anpassung geschieht mit Hilfen von untereinander verbundenen Hydraulikzylinder). Es dient einem höheren Fahrkomfort. KDDS wird nur betätigt, wenn es realisiert, dass ein Rad den Kontakt zur Fahrbahn verliert. Bei normalen Fahrsituationen bleibt das System inaktiv.

L

LDW/LDWS (Lane Departure Warning System) Der Spurassistent ist ein System, das den Fahrer warnt wenn er mit dem Wagen die Fahrspur verlässt ohne zu blinken. Die Warnung kann visuell, akustisch oder sogar physisch sein (durch Vibrationen die man im Sitz oder am Steuer fühlt ). Die ersten Fahrzeuge mit LDW waren Lkw und Nutzfahrzeuge.

LKA/LKS (Lane Keeping Assist/Lane Keeping System) Alternative Benennungen des Spurassistenten. Siehe LDW/LDWS.

LSD (Limited Slip Differential) Das Differential mit begrenzten Schlupf ist ein Sperrdifferential, das einen kleinen Geschwindigkeitsunterschied zwischen den Rädern erlaubt. Es wird mit Hilfe mechanischen Verbindungen kontrolliert. Die meistverbreitete LSD-Variante arbeiten mit Gleitscheiben und Bogen. Wenn ein Rad durchdreht, übt die Anlage Druck auf die Planetengetriebe aus. Das Getriebe und das Gehäuse drehen dann zusammen, womit das Farhzeug mehr Bodenhaftung erhält. Die Reibung zwischen Planetengetriebe und Gehäuse des Differentials kann mit Hilfe konischer Kontaktoberflächen erhöht werden (wie beim Schaltgeriebe). Unabhängig von Art und Weise der Funktion bleibt der Vorteil von LSD gleich: die Leitung des größten Teils des Drehmomentes des Motors zum Rad mit der höchsten Bodenahftung, ohne dem üblichen Nachteil von Sperrdifferentialen (Abnutzung der Räder, Abbau der machanischen Komponenten und der dynamische Druck der quasi-Untersteuerung).

M

MMI (Multi Media Interface) Ist ein polivalentes Computersystem, durch das man alle Infotainmentfunktionen der Audi-Modellen bedienen kann. Handy, Lautsystem, Navigation, TV, Internet und Dienste des Herstellers – all dies ist im Multi Media Interface inbegriffen und kann ja nach Generation und Ausführung durch einen Knopf und vier bis acht Tasten bedient werden.

O

OHC/SOHC (Overhead Camshaft/Single Overhead Camshaft) Ist eine eine Bauform des Hubkolben-Viertaktmotors, bei der die Ventilsteuerung durch eine oben liegende Nockenwelle erfolgt. Wenn es eine Nockenwelle für jede Zylinderreihe gibt, spricht man über ein SOHC-System. Bei den modernen Motoren mit vier Ventilen pro Zylinder gibt es zwei Nockenwellen für jede Zylinderreihe – so spricht man von einem DOHC-System (Double Overhead Camshaft). Die SOHC/DOHC Motoren sind komplexer und teurer als Aggregate mit OHVs (Overhead Valve oder „Pushrod-Aufhängung”), aber ermöglichen eine höhere Geschwindigkeit der Nockwellen. Die OHC-Konfigurationen haben weniger bewegliche Elemente und ein präziseres Timing des Öffnens/Schließens der Ventilen – wichtigster Vorteile ist die Möglichkeit höherer Drehzahlen und ein erhöhtes Drehmoment.

OHV (Overhead Valve) Ist eine Bauweise von 4-Takt-Hubkolbenmotoren, bei der sich die Nockenwellen im Kurbelgehäuse befindet. Die Ventilsteuerung erfolgt über Stoßstangen und Kipphebel. Die OHV-Ventilsteuerung hat viele Vorteile im Vergleich zu der OHC, speziell bezüglich der Platzersparnis. Da die Nockenwellen im Inneren der Kurbelgehäuse sitzt, hat es eine viel kompaktere Struktur und es ist nicht so komplex. Es kann jedoch nicht für hohe Drehanzahlen konfiguriert werden. Die Ventilsteuerung enthält mehr bewegliche Elemente, also eine größere Masse und Trägheit. Dadurch können sich die Kipphebel bei hoher Drehzahl der Nockenwelle verbiegen oder gar brechen.

P

Parktronic Benennung der Einparkhilfe von Mercedes. Wie all die anderen Technologien, benutzt Parktonic ein Sensorengruppe um die Umgebung in der Nähe des Fahrzeuges zu detektieren und dem Fahrer den Abstand zu Objekten zu signalisieren. Die Detektion wird mit der Hilfe von Ultraschall bewerkstelligt, die eine dem Sonar ähnliche Technologie ist.

PASM (Porsche Active Suspension Management) Ist der Name des Chassis mit aktiver Federung von Porsche, deren Struktur die Anwesenheit von elektrisch kontrollierten Dämpfern voraussetzt. Der Druck im Dämpfersystem wird bezüglich der Fahrbahn und dem Fahrstyl nach permanent automatisch geregelt. Hierbei werden meist zwei Einstellungen in der Fahrwerksdynamik angeboten: „Normal” und „Sport”. Im Fall der Cayenne-Variante gibt es noch ein drittes Komfort-Programm.

PCS (Pre-Collision System) Ist die allgemeine Benennung von Sicherheitssystemen, die sowohl der Vorbeugung von Unfällen, als auch der Verminderung der Folgen dienen. Ja nach Technologie und Hersteller können sie dem Fahrer entweder akustisch oder visuell warnen, ihn besser positionieren im Falle einer unmittelbaren Gefahr (der Sitz wird zurückgesetzt, die Seitenstütze verstärkt), die Kopfstützen bewegen um die Halswirbel zu schützen, straffen der Gurte und einleiten des Bremsvorganges. Siehe APCS, Pre-Safe.

PDC (Park Distance Control) Die Benennung der Einparkhilfe von BMW. Siehe Parktronic.

PDK (Porsche Doppelkupplungsgetreibe) Die Benennung der Doppelkupplungsgetriebe von Porsche. Siehe DSG.

PHC (Porsche Hill Control) Die Benennung der Berganfahrhilfe von Porsche. Siehe Hill Start.

Pre-Safe Das Unfallvorbeugungs-System von Mercedes-Benz, das im Herbst des Jahres 2002 eingeführt wurde, hat die Sensoren des ESP´s und des BAS´s benutzt um die Maßnahmen zu identifizieren, die ergriffen werden müssen, wenn das Fahrzeug in einer Kollision verwickelt wird. Wenn die Informationen der Sensoren es ergeben, bereitet das System die Passagiere auf den unvermeidbaren Aufprall vor, indem es die Gurte strafft, die Vorder- und Hintersitze einstellt, die Kopfstützen anhebt und die Fenster und das Schiebedach schließt. Etwas später wurde Pre-Safe mit der Pre-Safe Brake-Funktion ausgestattet. Die Bremsen werden 1,6 Sekunden vor der Kollision zu 40% betätigt, und zu 100% 0,6 Sekunden vor dem unvermeidbaren Unfall.

PSM (Porsche Stability Management) Die Benennung des Stabilitätsprogrammes von Porsche. Siehe ESP.

PTM (Porsche Traction Management) PTM ist eine der modernsten Technologien der Kraftübertragung an die Räder und besitzt als zentrales Element ein allradantriebenes Traktions-System mit einem Mitteldifferential, das elektronisch geregelt wird, und mit dem anti-Rutsch System und nötigenfalls mit der Aktivierung des hintern Differentials arbeitet. Die 4x4-Modelle des 911´er und des SUV´s von Cayenne sind mit PTM ausgestattet. Da das System ein besser entwickeltes Sensorennetzwerk besitzt, und damit eine permanete Prüfung der Fahrumstände erfolgt, ist es effektiver als die älteren Modelle mit Visco-Kupplung.

Q

Quattro Die Benennung der permanenten Allradantriebs und Traktions-Systems von Audi. Siehe AWD.

R

R Tronic R Tronic ist ein automatisiertes Schaltgetriebe mit 7 Gängen, welches man in den Audi-Modellen findet. Siehe Dualogic.

RSC (Roll Stability Control) Roll Stability Control ist ein fortgeschritteneres Modell des klassischen ESP´s, das von Ford 2005 mit dem Lincoln Navigator eingeführt wurde. Diese Fahrdynamikregelung berücksichtigt nicht nur die Drehtendenz des Fehrzeuges um die eigene Achse, sondern auch der Tendenz umzukippen. Im Vergleich zu einem üblichen Stabilitätsprogramm, enthält das RSC einen zweiten Kreiselsensor, der die Umkipptendenz des Fahrzeuges misst. Wenn die Werte zu hoch sind, informiert der Sensor den Computer bezüglich der Situation. Dieser ergreift die nötigen Maßnahmen (reduzieren der Motorleistung bis auf 15% und bremst ein oder mehrere Räder). Die Umkipptendenz wird 150 mal pro Sekunde gemessen, weshalb RSC vor allem bei einem geladenen Wagen nützlich ist.

S

S Tronic Die Benennung der Doppelkupplungsgetriebe von Audi. Siehe DSG, PDK.

SBC (Sensotronic Brake Control) Es ist ein „by-wire”-Bremssystem mit elektro-mechanischen Elementen und elektrischen Regelungssystemen anstatt der traditionellen Mechano-Hydraulik, die von Mercedes-Benz zu Anfang der 2000-Jahre entwickelt wurde. Die Verwendung dieser Technologie wurde Aufgrund der unzureichenden Zuverlässigkeit und nach massiven Rückrufaktionen von Mercedes eingestellt.

SH-AWD (Super Handling All Wheel Drive) Permanentes Allrad-Traktions-System, dass von Honda für die Premium-Marke Acura entwickelt wurde. SH-AWD war eine der ersten AWD-Lösungen, die das Drehmoment nicht nur zwischen den Vorderrädern und den Hinterrädern modulieren konnte, sondern auch zwischen den Rädern der hinteren Antriebachse. Unter normalen Umständen - geradliniges Fahren bei normaler Geschwindigkeit, langsamere Geschwindigkeit in den Kurven - wird an die vordere Antriebachse 70% des Drehmomentes geleitet. Wenn es bei geradliniger Fahrt eine starke Beschleunigung abgefordert wird, leitet die Elektronik 40% des Drehmomentes an die hintere Achse. Wenn der Fahrer den Wagen in der Kurve „zwingt”, kann dieser Anteil bis zu 70% ansteigen”, wobei 70% des Drehmomentes an das äußere Rad geleitet werden können.

Stabilitrak Benennung des Stabilitätsprogrammes bei einigen Marken der GM-Group (Cadillac, Chevrolet). Siehe ESP.

T

TC/TCS (Traction Control System) Das Traktionsregelungssystem ist eine Technologie, die erfunden wurde um den Schlupf der Räder zu vermindern, wenn diese auf eine Oberfläche mit einer kleineren Haftung treffen. TC benutzt dem ABS ähnlichen Sensoren und misst die Rotationsgeschwindigkeits-Unterschiede um festzustellen, ob ein Antriebsrad ausgleitet. Wenn es so eine Situation bemerkt, bremst das System das betroffene Antriebsrad. Bestimmte Systeme beeinflussen auch die Tätigkeit des Motors, und reduzieren die Leistung die an die Räder weitergeleitet wird. Trotzdem ist es wichtig zu beachten, dass die Traktionsregelung-Systeme die Traktion NICHT verbessern, sondern nur den Schlupf der Räder vermindern.

TDI (Turbocharged Direct Injection) Benennung der Turbodiesel Motoren mit Direkteinspritzung von Volkswagen. Dieses kann entweder auf Grund des Pumpeninjektors funtionieren, oder – im Fall der Motoren der letzten Generation – auf Grund der Motoren mit einer gemeinsamen Rampe (common-rail).

TFSI (Turbo fuel stratified injection) Benennung für die Motoren mit einer Direkteinspritzung des Kraftstoffes (gemeinhin Benzin) und eines Turboloader-Systems. Es wird von der VW-Group benutzt und die Abkürzung wurde wegen des Verbrauchsvorteilen und dem niedrigen Schadstoff-Ausstoß eingeführt.

Tiptronic S Ist ein automatisiertes Schaltgetriebe von Porsche-Modellen. Der Fahrer kann Gänge mit Schaltwippen hinter dem Lenkrad wählen oder kann das Getriebe als Automatik benutzen. In diesem Fall muss er ein entsprechendes Funktionsprogramm wählen. Im Vergleich zu den vorhergehenden Tiptronic-Generation hat Tiptronic S den Vorteil eines Schaltgetriebes, ohne dass man die Automatik ausschalten muss.

TSI Diese Abkürzung wird von der VW-Group für einen Turboloader Motor benutzt, der sowohl mit Turbokompressor, als auch mit mechanischem Kompressor funktioniert. Der Erste wird bei 3.500 U/min zugeschalten, wobei der Zweite bei einer Drehzahl zwischen 0 und 3.500 U/min bereits arbeitet – mit einer Höchsleistung zwischen 2.400 U/min und der entsprechenden hochstmöglichen Drehzahl. Im Vergleich zu einem Turboloader mit zwei Turbokompressoren, welche bei niedrigen Drehzahlen nicht arbeiten, hat das TSI den Vorteil eines höheren Drehmomentes schon ab den ersten Drehungen der Kurbelwelle und der Steigerung der Leistung bei hohen Drehzahlen. Zu den einzigen Nachteilen des Systems zählen die Komplexität und die teuren Komponenten, welche die Verwendung begrenzen.

V

VANOS/Double VANOS (Variable Nockenwellensteuerung) Die Benennung der variablen Nockenwellensteuerung von BMW. Siehe VVT.

VarioCam/VarioCam Plus Die Benennung der variablen Nockenwellensteuerung von Porsche. Siehe VVT.

VDC (Vehicle Dynamics Control) Die Benennung des Stabilitätsprogrammes von verschiedenen Herstellern wie Alfa Romeo, Subaru, Nissan, etc. Siehe ESP.

VGRS (Variable Gear Ratio Steering) Alternative Benennung der variablen Getriebeübersetzung, die von Honda und Toyota benutzt wird. Siehe Active Steering.

VSA (Vehicle Stability Assist) Die Benennung des Stabilitätsprogrammes von Honda. Siehe ESP.

VSC (Vehicle Stability Control) Die Benennung des Stabilitätsprogrammes von Toyota, Lexus und Daihatsu. Siehe ESP.

VTEC (Variable Valve Timing & Lift Electronic Control) Benennung der variablen Ventilsteuerung von Honda. Siehe VVT.

VVT (Variable Valve Timing) Die variable Ventilsteuerung ist eine Technologie, die die Abwechslung der Dauer und der Amplituden der Öffnung und des Schließens der Ventile, je nach Motorlast ermöglicht. Bei einem herkömmlichen Motor ist das Profil und die Position der Kurbelwelle/n das Ergebnis der Notwendigkeit bei einer vorbestimmten Drehzahl eine bestimmte Leistung zu erhalten, woher auch die Unwirksamkeit bei ungünstigen Drehzahländerungen (Mangel an Leistung bei niedriger Drehzahl oder Mangel an Drehmoment bei hoher Drehzahl) gebillig wird. Die variable Verteilung minimiert diese Nachteile durch die Veränderung der Steuerung der Ventilen. Die Leistungsfähigkeit des Motors wird bei einer größeren Bandbreite zur Verfügung gestellt und somit eine höhere Elastizität erreicht.

VVT-i (Variable Valve Timing with intelligence) Benennung der variablen Ventilsteuerung bei Toyota. Siehe VVT.

W

WHIPS (Whiplash Protection System) Benennung des Schutzsystemes der Halswirbel für dem Fall einer Kollision von hinten. Siehe AHC.

x

xDrive Permanentes Allrad-System von BMW, das unter normalen Umständen 60% der Motorleistung an die hintere Antriebsachse leitet. Wenn es die Umstände erfordern kann xDrive, dessen Zentralteil eine Lamellenkupplung ist, bis zu 100% des Antriebmomentes an eine beliebige Antriebsachse leiten und so unter fast allen umständen eine optimale Traktion sichern.